Das ehemalige Bürgerheim in Biberach erhält durch den Umbau eine neue Identität. Ziel ist es, den zentralen Foyerbereich als „Piazza“ zu gestalten – einen offenen Begegnungsort, der Bewohner, Gäste und Besucher willkommen heißt. Gleichzeitig sollen Appartementwohnungen auf acht Geschossen sowie ein Dienstleistungsbereich und ein Veranstaltungszentrum integriert werden. Die Herausforderung liegt darin, die unterschiedlichen Funktionen harmonisch zu verbinden und dabei die bestehende Bausubstanz zu respektieren.
Unser Ansatz ist es, eine klare Struktur zu schaffen, die Orientierung bietet und dennoch Offenheit und Flexibilität ermöglicht. Durch ein intelligentes Farb- und Materialkonzept soll eine harmonische Atmosphäre entstehen, die sich durch alle Bereiche zieht. Das Foyer wird dabei zum zentralen Verteiler, der als Kommunikationsort dient und durch gezielte Sichtachsen eine großzügige Raumwirkung erzielt. So entsteht ein Ort der Begegnung und Identität – ein Raum, der Menschen zusammenbringt und Verbindungen schafft.
Beim Betrachten des Grundrisses erkenne ich, dass das Foyer ein Durchgangsraum und ebenso ein Ort der Begegnung sein soll. Unser Team setzt auf das Konzept der „Piazza“: Ein zentraler Verteiler, der wie ein Dorfplatz funktioniert und die verschiedenen Nutzungen harmonisch miteinander verknüpft. Dabei schaffen wir klare Sichtachsen, die Orientierung geben und gleichzeitig Offenheit vermitteln.
Um diese Idee umzusetzen, entwickeln wir ein detailliertes Farb- und Materialkonzept. Die vorgestellte Grünwand bringt Natur ins Innere und sorgt für ein angenehmes Raumklima. Die geschwungene Sitzlandschaft in kräftigem Rot setzt lebendige Akzente und fördert die Kommunikation. Das intelligente Lichtkonzept lenkt den Blick auf wesentliche Bereiche und verstärkt das Gefühl von Weite. Flexible Glaselemente und drehbare Aluminiumlamellen ermöglichen eine variierende Raumwirkung, die je nach Anlass Offenheit oder Abgeschlossenheit schafft. So entsteht ein Ort, der Ankommen und Verweilen gleichermaßen ermöglicht – ein Raum mit Charakter und Identität.
Das Lichtkonzept im Foyer des Neuen Bürgerheims in Biberach setzt auf gezielte Akzente und eine harmonische Lichtführung. Indirekte Beleuchtung an der Decke sorgt für eine angenehme Grundhelligkeit, während kreisförmige Leuchtelemente über der Sitzlandschaft eine spielerische Leichtigkeit ausstrahlen. Diese schwebenden Lichtkreise betonen den kommunikativen Charakter der „Piazza“ und schaffen eine inspirierende Atmosphäre. Das Licht lenkt die Blicke gezielt auf wesentliche Bereiche und unterstreicht die fließende Raumstruktur. So entsteht ein einladender Ort, der Orientierung bietet und zugleich Geborgenheit vermittelt.
Die begrünte Wand bringt Natur ins Foyer und sorgt für ein gesundes Raumklima. Durch das einfallende Tageslicht in Kombination mit der gezielten Beleuchtung entfaltet die üppige Begrünung ihre volle Wirkung und bildet einen beruhigenden Kontrast zur kräftigen, roten Sitzlandschaft. Das Zusammenspiel von Licht und Pflanzen schafft eine lebendige Atmosphäre, die zum Verweilen einlädt. Diese harmonische Verbindung von Licht und Natur greift die Prinzipien der heilenden Architektur auf und schafft einen Ort der Ruhe und Inspiration – ideal für Begegnungen und Gespräche.

Die Idee, das Foyer des Neuen Bürgerheims in Biberach als „Piazza“ zu gestalten, entstand aus der Inspiration toskanischer Dorfplätze. Diese Plätze sind mehr als nur Durchgangsorte – sie sind lebendige Treffpunkte, an denen Menschen zusammenkommen, verweilen und sich austauschen. Dieses Gefühl von Gemeinschaft und Geborgenheit wollten wir in das Foyer übertragen. Dabei stand die Idee im Vordergrund, einen zentralen Ort zu schaffen, der Orientierung bietet und gleichzeitig Offenheit ausstrahlt.
Die Wahl der Materialien und Farben ist bewusst an die natürliche Atmosphäre der Idee des toskanischen Dorfplatzes angelehnt. Warme Töne und der polygonale Natursteinboden erinnern an sonnendurchflutete Plätze, auf denen das Leben pulsiert. Die Sitzlandschaft lädt zum Verweilen ein und schafft durch ihre geschwungene Form kommunikative Bereiche, die Begegnungen fördern. Dieses Konzept greift das Lebensgefühl der Toskana auf und übersetzt es in eine moderne Innenarchitektur, die Ankommen und Wohlfühlen ermöglicht.
Am Foyerbereich angrenzend entfaltet sich der neue Veranstaltungs- und Konferenzbereich. Hier entsteht eine flexible Raumstruktur, die als großer Gesamtraum oder in kleinere Einheiten unterteilbar genutzt werden kann. Eine geschwungene Glasfassade trennt auf den ersten Blick den Tagungsbereich vom Foyer. Doch diese transparente Wand verbindet gleichzeitig beide Räume durch großzügigen Tageslichteinfall und gezielte Sichtbezüge. Um den Grad der Einsichtigkeit zu steuern, setzen wir auf raumhohe, drehbare Aluminiumlamellen, die vor der Glasfassade als zweite Haut installiert sind. Diese motorisch betriebenen Elemente ermöglichen es, Ein- und Durchblicke nach Belieben zu verändern und flexibel an die Anforderungen der Nutzer anzupassen. Dadurch entsteht ein fließendes Spiel aus Offenheit und Abgeschlossenheit, das je nach Bedarf ein kommunikatives oder intimeres Raumgefühl schafft.
Die Wahl der Materialien und die gezielte Lichtführung unterstützen die flexible Raumwirkung. Drehbare Aluminiumlamellen spiegeln das Licht auf eine elegante Weise und verstärken das Zusammenspiel von Transparenz und Struktur und ermöglichen im Bedarfsfall den Einblick zu verschießen. Die geschwungene Architektur der Glasfassade setzt klare Linien, die von den vertikalen Lamellen dynamisch unterbrochen werden. So entsteht ein Wechselspiel aus Licht und Schatten, das die Raumtiefe betont und eine lebendige Atmosphäre schafft. Der Boden aus polygonalen Natursteinplatten greift das Konzept der „Piazza“ auf und bringt eine naturnahe Lebendigkeit in den Raum. Dieses Zusammenspiel von Licht, Material und Form schafft eine harmonische Gesamtwirkung, die sowohl funktional als auch ästhetisch überzeugt und den Raum in Bewegung hält.

Um dem Bürgerheim in Biberach eine neue Identität zu verleihen, setzen wir auf eine Gestaltung, die sowohl Bewohner als auch Gäste willkommen heißt und zu Begegnungen einlädt. Gemeinsam mit unserem Bauherrn, dem „Hospital zum Heiligen Geist“, entwickeln wir eine innenarchitektonische Konzeption, die das Erdgeschoss mit Leben füllt und eine Atmosphäre der Offenheit schafft. Ziel ist es, Räume zu schaffen, die flexibel nutzbar sind und Begegnungen auf natürliche Weise fördern. So wird der Eingangsbereich zu einem Ort der Kommunikation und der Begegnung, an dem man sich gerne aufhält und verweilt.
Ein zentrales Gestaltungselement ist die mäandernde rote Sitzlandschaft, die den Raum gliedert und gleichzeitig Kommunikation fördert. Ihre geschwungene Form lädt zum Verweilen ein und schafft durch ihre organische Linienführung kleine Rückzugsbereiche ebenso wie kommunikative Treffpunkte. Diese dynamische Gestaltung unterstreicht das lebendige Raumkonzept und ermöglicht flexible Nutzungen. So entstehen Orte des Ankommens und Verweilens, die Identität stiften und den Gesamtkomplex mit einer einladenden Atmosphäre füllen.



Die Herausforderung aus einem niedrigen, innenliegenden Zentralbereich einen einladenden Ort der Begegnung zu gestalten, der Offenheit und Orientierung bietet, ist durch unser Lichtkonzept wunderbar gelöst. Dabei respektieren wir die vorhandene Bausubstanz und schaffen gleichzeitig eine großzügige, lichtdurchflutete Raumwirkung. Besonders anspruchsvoll ist es, den begrenzten Tageslichteinfall auszugleichen und die niedrige Raumhöhe optisch anzuheben, um eine hohe Aufenthaltsqualität zu erzielen.
Durch die Verbindung von Lichtkonzept, Farb- und Materialwahl sowie einer flexiblen Raumstruktur entsteht ein Ort mit mediterranem Flair. Das polygonale Natursteinpflaster erinnert an südeuropäische Plätze und verleiht dem Raum eine naturnahe Lebendigkeit. Die rote Sitzlandschaft prägt die Ausstrahlung durch südländisches Temperament und schafft kommunikative Treffpunkte. Das Spiel mit Licht und Schatten verstärkt das Gefühl von Urbanität. So entsteht ein Ort, der funktional überzeugt und ein Lebensgefühl von Leichtigkeit und Geselligkeit vermittelt.
Diese Herausforderung ist durch ein gezieltes Lichtkonzept gelöst, das den niedrigen Zentralbereich optisch anhebt und eine einladende Offenheit schafft. Indirekte Deckenbeleuchtung lenkt den Blick nach oben und verstärkt die Raumhöhe, während eine gleichmäßige Grundhelligkeit den gesamten Bereich großzügig erscheinen lässt. Das Lichtkonzept ist so abgestimmt, dass es die fließende Architektur der geschwungenen Wände unterstützt und eine harmonische Raumwirkung erzielt.
Durch dieses Zusammenspiel von Licht und Innenarchitektur entsteht ein lebendiger Raum mit hoher Aufenthaltsqualität. Die kreisförmigen Leuchtelemente setzen gezielte Akzente und bringen Bewegung in die Raumstruktur. Sie unterstreichen die Dynamik heißblütigen Sitzlandschaft und schaffen eine angenehme Atmosphäre, die zum Gespräch einlädt. Mit dieser Lösung im Bauen im Bestand ist es gelungen, aus der architektonischen Herausforderung eine gestalterische Stärke zu machen und den Raum als anregendes Gesamtbild zu vollenden.




Die Gestaltung des Neuen Bürgerheims in Biberach hat mich ganz schön beschäftigt. Einen niedrigen, innenliegenden Zentralbereich in einen lebendigen Ort der Begegnung zu verwandeln, war eine Herausforderung, die uns alle gefordert hat. Umso schöner ist es jetzt zu sehen, wie aus dieser Herausforderung ein mediterraner Ort des Wohlfühlens geworden ist, der gut besucht ist. Die „Piazza“ ist ein Ort des Lebens und strahlt eine Atmosphäre aus, die Menschen zusammenbringt. Meine Idee, das Zusammenspiel von Licht, Material und Farbe zu nutzen, verleiht dem Raum Identität und Lebendigkeit. Hier ist ein Ort entstanden, der einlädt, zu verweilen und Begegnungen zu erleben.
Dieses Projekt zeigt, wie aus einer architektonischen Herausforderung ein Ort mit einzigartigem Charakter entsteht, den auch ich gerne wieder besuche. Besonders beeindruckt hat mich die Zusammenarbeit mit unserem Bauherrn, dem „Hospital zum Heiligen Geist“ in Biberach, der mit Vertrauen den kreativen Prozess begleitet hat. Mein Dank gilt auch unserem großartigen Team, das mit Leidenschaft und Ideenreichtum an diesem Projekt gearbeitet hat. Gemeinsam haben wir es geschafft, einen Raum zu gestalten, der Menschen verbindet. Diese Erfahrung hat mir wieder einmal gezeigt, wie inspirierend Teamarbeit sein kann und wie viel Freude es macht, wenn kreative Köpfe gemeinsam an einem Strang ziehen.
Wenn du auf der Suche nach lebendigen Räumen bist, die Menschen erfreuen und begeistern, dann melde dich bei mir. Bei 4plus5 gestalten wir mit Leidenschaft und Freude Räume fürs Leben – individuell und mit Charakter.
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